DRK Hilfe für Kinder
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Für Leib und Seele

Aalen: Gemeinsam mit Gleichaltrigen erhalten benachteiligte Kinder am Ellwanger Kindertisch eine gesunde Mahlzeit.

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Die Idee, einen Kindertisch anzubieten, kam Zita Forster während der Hausaufgabenförderung, die sie für benachteiligte Kinder gibt. „Die Mädchen und Jungen waren oft müde und krank oder hatten Zahnprobleme. Als ich sie auf ihre Erschöpfung ansprach, hieß es oft: ‚Ich habe noch nichts gegessen.‘ Also habe ich sie gefragt, ob sie sich vorstellen können, bei uns Mittag zu essen.“

Einige Kinder konnten sich das gut vorstellen. Also initiierte Zita Forster für das DRK Aalen im Oktober 2010 den über Spenden finanzierten Kindertisch. Beim ersten Mal saßen vier Kinder am Tisch, heute erhalten bis zu 25 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren unter der Woche ein Mittagessen und werden bei den Hausaufgaben unterstützt.

Foto: Fünf Mädchen lachen in die Kamera Andre Zelck / DRK
Um gesund aufzuwachsen und zu lernen, brauchen Kinder ausgewogene Mahlzeiten.
Bild: Cover des DRK-Soforthilfereports 1/2018
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Guten Appetit

„Zu uns darf jeder kommen. Ohne Anmeldung“, erklärt die Initiatorin das niederschwellige Angebot. Allerdings gibt es einige Regeln, an die sich alle halten müssen: „Wir erwarten einfache Dinge, die die Kinder verstehen: zur Ruhe kommen. Sich die Hand geben. Und allen einen guten Appetit wünschen. Denn ein respektvolles Miteinander am Tisch verändert den Umgang der Kinder untereinander nachhaltig.“

Ein Plus für die Gesundheit

Viele Kinder müssen erst lernen, mit abwechslungsreicher und gesunder Kost umzugehen. Darum sitzt an jedem Mittagstisch immer auch eine erwachsene Person – Frau Forster oder eine der Köchinnen, die sich ehrenamtlich für den Kindertisch engagieren. Sie bringen den Jungen und Mädchen unter anderem mit lustigen Hilfsmitteln wie Comics nahe, wie gesund die unterschiedlichen Lebensmittel sind.

Weil die Mädchen und Jungen sich gut aufgehoben fühlen und hier Bezugspersonen mit einem offenen Ohr finden, kommen sie immer wieder gerne zum Kindertisch.

„Ich bin manchmal erstaunt, wie gut die Kinder das Angebot annehmen: Sie sind konzentrierter während der Hausaufgabenförderung und es gibt kaum noch Fehlzeiten in der Schule. Außerdem sind die Kinder nachweislich gesünder und übertragen ihre Erfahrungen mit der Zeit mehr und mehr aufs Elternhaus“, zieht Zita Forster zufrieden Bilanz. „Und so kommen immer mehr mit Obst, Brot und Gemüse in ihren Frühstücksboxen zur Schule.“

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