Vergiftung durch Kohlenmonoxid

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Kohlenmonoxid ist enthalten in Auspuffgasen von Motoren und in Rauch. Es entsteht auch durch ungenügende Verbrennung bei schlecht ziehenden Öfen. Kohlenmonoxid ist geruchlos und hat fast die gleiche Dichte wie Luft. Kohlenmonoxid-Luftgemische sind hochexplosiv. In geschlossenen Räumen entstehen schnell gefährliche Konzentrationen. Da sich das Kohlenmonoxid bis zu 300-mal intensiver mit den roten Blutkörperchen verbindet, ist die Aufnahme von Sauerstoff blockiert.

Erkennen:

  • Vorfinden des Verunglückten im geschlossenen, unbelüfteten Raum oder in einer Situation, die Suizid vermuten lässt
  • Krämpfe des Betroffenen
  • Rosige Hautfarbe des Betroffenen trotz Sauerstoffmangel

Das können Sie tun:

  • Eigene Sicherheit beachten.
  • Atem anhalten (Vor Mund und Nase gehaltenes Taschentuch schützt nicht! Es filtert keine Giftgase).
  • In Frischluft, z. B. am Fenster, einatmen.
  • Ein zweiter Helfer übernimmt die Sicherung (Seilsicherung).
  • Für Frischluft sorgen.
  • Türen und Fenster öffnen, dadurch wird die Konzentration von Kohlenmonoxid in der Luft schnell wirksam vermindert.
  • Wenn möglich, die „Gasquelle" schließen.
  • Den Vergifteten an die frische Luft retten.

Achtung!
Wegen der Explosionsgefahr kein offenes Feuer oder Einschalten elektrischer Geräte, auch keine Telefone und Klingelbenutzung. Wenn Kohlenmonoxid vermutet wird und die Lüftung nicht sofort möglich ist, müssen Atemschutzgeräte verwendet werden, die unabhängig von der Umgebungsatmosphäre wirken (Feuerwehr).

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