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Nichtakute Zustände

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Zu den nichtakuten Zuständen zählen Langzeitauswirkungen der Sucht, allgemeine seelische Auswirkungen, oft mit Änderungen in der Lebensführung, wie z. B.

  • Abweichen von bisherigen Gewohnheiten,
  • Isolieren vom Freundes-/Bekanntenkreis,
  • Neigung zu Selbstentschuldigungen,
  • Interessenverlust,
  • Initiativeverlust,
  • Antriebsarmut,
  • Gleichgültigkeit,
  • Persönlichkeits- und Wesenänderung mit Abnahme des Pflichtgefühls,
  • Nachlässigkeit,
  • ggf. Verwahrlosungstendenz,
  • häufiger Wechsel von euphorischer und depressiver Stimmungslage,
  • ggf. Entwicklung von schizophrenieähnlichen Psychosen.

Allgemeine körperliche Auswirkungen

Beispiele:

  • Vegetative Störungen wie Schwitzen
  • Pulsunregelmäßigkeiten (z.B. Pulsanstieg bei Amphetaminmißbrauch, Abnahme der Pulsfrequenz bei Schlafmittelsucht)
  • Pupillenstörungen (z.B. enge Pupillen bei chronischer Einnahme von Amphetaminpräparaten)
  • Störungen des Blutdrucks (z.B. erhöht bei Amphetaminmißbrauch, niedrig bei Schlafmittelsucht)
  • Schlafstörungen
  • Gewichtsverlust
  • Durchfälle/Verstopfungen
  • Koordinationsstörungen (Gangunsicherheit, Zittern)
  • Lebererkrankungen (Fixer, Alkoholiker)
  • Nierenerkrankungen

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- 26.000 mal Lebenshilfe vor Ort.

Maßnahmen:

Langzeitmaßnahmen als Hilfe zur Selbsthilfe

  • Vertrauen gewinnen (keine "Detektivarbeit")
  • Motivieren zum offenen Gespräch über Veränderungen in der Lebensführung

 Motivationsversuche:

  • Erkennen der eigenen Situation
  • Kontaktvermittlung zu fachkundigen Personen
  • Achtung: Es genügt nicht, nur Ratschläge zu geben. Helfende müssen sich mit den Betroffenen und deren Situation befassen. Dabei dürfen Rückschläge nicht entmutigen. Lassen Sie sich von Fachleuten beraten, z.B. von Selbsthilfegruppen, Ärzten, Krankenhäusern (Suchtfachkliniken), Drogenberatungsstellen.

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