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Mehr starke Ersthelfer in Schulen – mit DRK und JRK!

Schulen brauchen dringend mehr Ersthelfer – vor allem unter Lehrerinnen und Lehrern! Denn schnell ist im Unterricht oder in den Pausen ein Unfall passiert:
1 163 000 Schulunfälle im Jahr 2018 sind ein deutliches Alarmsignal. Das Deutsche Rote Kreuz will helfen, die Situation gemeinsam mit den Schulen zu verbessern.

Lehrer und Schüler sind gefragt

Dafür ist insbesondere eine bessere Erste-Hilfe-Ausbildung der Lehrkräfte nötig. Und auch Schülerinnen und Schüler sollten möglichst früh und nachhaltig mit Erster Hilfe vertraut gemacht werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Jugendrotkreuz (JRK) sind kompetente und erfahrene Partner für beide Gruppen. Das JRK ist bereits seit Jahrzehnten erfolgreich im Schulsanitätsdienst aktiv und führt auch Erste-Hilfe-Programme an Grundschulen durch, das DRK bietet ab Herbst 2019 spezielle Erste-Hilfe-Kurse für Lehrerinnen und Lehrer an.

So macht Erste Hilfe Schule – nicht nur am Welt-Erste-Hilfe Tag 2019!
Denn: Wenn Lehrer und Schüler fit für den Notfall sind, können einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen Leben retten.

Gerda Hasselfeldt: Qualifizierung von Lehrkräften in Erster Hilfe!

Erste Hilfe in Zahlen

  • Hohes Unfallaufkommen: 2018 gab es 66 meldepflichtige Schulunfälle je 1000 Schüler, verglichen mit 23 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je 1000 Vollarbeiter in Betrieben.
  • Erste Adresse für Erste Hilfe: Bundesweit hat das DRK 2017 1,77 Millionen Menschen in Erster Hilfe aus- und fortgebildet, darunter 1 Millionen betriebliche Ersthelfer.
  • Schüler helfen Schülern: Aktuell sind rund 45 000 Schulsanitäterinnen und -sanitäter ab der 7. Klasse in etwa 3200 Schulen im Einsatz.
  • Häufiger Ernstfall: Mindestens 50 000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses – nur 10 % überleben.
  • Mangelnde Hilfe: 2017 wurde nur bei gut 42 % aller Herz-Kreislauf-Stillstände eine Wiederbelebung durch Ersthelfer begonnen.
  • Jede Sekunde zählt: Das Gehirn beginnt bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand nach nur 3 bis 5 Minuten ohne Blutfluss unwiederbringlich zu sterben.
  • Notruf 112: Von der Alarmierung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen im Durchschnitt 8 Minuten oder mehr.

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