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Humanitäre Katastrophe im Jemen bedroht Leben der Bevölkerung

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist sehr besorgt über die tägliche Verschlechterung der Lebensbedingungen der Zivilbevölkerung im Jemen. Auch nach Ende der mehrwöchigen Blockade der wichtigsten See- und Flughäfen und Wiederaufnahme humanitärer Hilfslieferungen gelangen noch nicht genügend Grundversorgungsgüter wie Nahrungsmittel, Medizin und Treibstoffe für die vom anhaltenden bewaffneten Konflikt schwer betroffene Bevölkerung ins Land. „Der Gesamtbedarf an essentiellen Gütern des täglichen Bedarfs im Jemen wird zu 90 Prozent durch Importe gedeckt. Jede Blockade hat daher unmittelbar gravierende Folgen für die Bevölkerung. Umfangreiche humanitäre Hilfe, aber auch der kommerzielle Import von lebensnotwendigen Gütern muss ohne Einschränkung durch die Konfliktparteien ermöglicht werden“, sagt Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim DRK.

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