Schülergruppe auf Platz beim Training
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Sudan: Bessere Hygiene in El Fasher

El Fasher, die Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaats Darfur, wächst. Anhaltend suchen dort Menschen aus ländlichen Gebieten Arbeit und Vertriebene aus den Konfliktregionen Darfurs eine neue Heimat. Die Stadt ist mit der Versorgung der vielen neuen Einwohner jedoch überfordert – besonders in den Außenbezirken. Das DRK hilft bei der Verbesserung der hygienischen Situation.

Überschwemmungen verschärfen die Lage

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160 Euro reichen aus, um einen Jahresvorrat an Seife, Putzmitteln und anderen Hygieneartikeln für eine Schule bereitzustellen.

Neben der Mangelversorgung – sei es mit Trinkwasser, sanitären Anlagen oder Gesundheitseinrichtungen – sind einige Siedlungen immer wieder von Überschwemmungen betroffen. Die daraus folgenden Schäden und Erkrankungen der Menschen belasten diese zusätzlich. In sieben Siedlungen in den Außenbezirken der Stadt setzt sich das DRK deshalb für eine bessere Hygiene, Wasserversorgung und Katastrophenvorsorge ein, um vor allem die bedürftigen Binnenvertriebenen und die vom Land zugezogenen Menschen zu stärken.

Putzkampagne im Stadtteil

Wasserreservoirs, Latrinen und Müllentsorgung

Wir binden Schulen, Haushalte und ganze Siedlungen in unser Projekt ein: Durch den Bau neuer Wasserreservoirs haben die Schüler von 12 Schulen künftig Zugang zu Trinkwasser. Ebenso erhalten Schulen neue Latrinen und Handwascheinrichtungen mit Seife und Putzmittel. Bedürftige Haushalte unterstützen wir mit Latrinen und wir sorgen dafür, dass mehr als 25.000 Menschen regelmäßig ihren Müll entsorgen können. So beugen sie der Verbreitung von Ungeziefern und Krankheitserregern vor. Ergänzend dazu informieren wir in den Schulen und Haushalten rund um die Themen Hygiene und Gesundheit. Mit dem erworbenen Wissen können sie sich besser vor Infektionen schützen – im Alltag und besonders im Katastrophenfall kann das Leben retten.

Katastrophenvorsorge in überschwemmungsgefährdeten Siedlungen

Die Einwohner der Siedlungen, die wiederholt von Überschwemmungen betroffen sind, unterstützen wir dabei, sich besser für den Notfall zu wappnen, so dass Schäden geringer ausfallen. In Schulungen lernen sie zum Beispiel, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und sich selbst sowie ihr Hab und Gut angemessen zu schützen. Dazu werden mit den Haushalten der Siedlungen Risikoanalysen durchgeführt und Notfallpläne erstellt. Im Bedarfsfall erhalten 500 Haushalte Notfallkits bestehend aus Hilfsgütern wie Moskitonetzen, Planen und Decken.

Das Projekt

Region: Stadt El Fasher, Bundesstaat Nord Darfur
Projektvolumen:  1.000.000 Euro
Finanzierung: Auswärtiges Amt und Spenden
Partner: Sudanesischer Roter Halbmond

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