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Liberia: Kampf gegen Ebola

Ihre Spende hilft!

Mit 70 € finanzieren Sie die Schutzausstattung eines Helfers in einer Ebola-Gesundheitseinrichtung für die einmalige Behandlung eines Patienten.

Die Provinzen Margibi und Grand Cape Mount liegen im Nordwesten Liberias und waren von Ebola schwer betroffen. Das ohnehin schon marode Gesundheitssystem wurde durch die Epidemie schwer erschüttert, und bis heute sorgen schlechte hygienische Bedingungen und unzureichendes Wissen für die Gefahr eines erneuten Ausbruchs. 

Den Bewohnern fehlt der Zugang zu Bildung und beruflichen Perspektiven und die Nachwirkungen der Ebola-Epidemie sind nach wie vor präsent. Deshalb unterstützt das Deutsche Rote Kreuz die Bevölkerung dabei, die gesellschaftlichen Folgen der Ebola-Epidemie zu bewältigen.

Nachdem im Sommer 2015 nur noch vereinzelt Fälle der Infektionskrankheit Ebola auftraten, erklärte die WHO mittlerweile Liberia für Ebola-frei. Mehr als 10.000 Menschen hatten sich in dem westafrikanischen Land mit Ebola infiziert, etwa die Hälfte von ihnen verstarb. Viele Menschen verloren durch die Epidemie und deren gesellschaftlichen Folgen ihre Einkommensgrundlage. Das ohnehin marode Gesundheitssystem ist durch die Epidemie weitgehend zusammengebrochen.
Und noch immer fehlt es an ausreichender Aufklärung über Hygienemaßnahmen, welche einen Ausbruch von Infektionskrankheiten vorbeugen können. Besonders betroffen waren die Einwohner des Viertels West Point in Monrovia. Das Viertel West Point befindet sich auf einer etwa einen Kilometer langen Halbinsel an der Mündung des Mesurado-Flusses. Dort leben etwa 75.000 Einwohner, von denen die meisten nur geringe berufliche Perspektiven haben, weil die wenigsten eine Ausbildung genossen.


Bessere Hygiene, mehr Wissen

Erst zog sich die schwere Infektionskrankheit Ebola durch die westafrikanischen Staaten Sierra Leone, Guinea und Liberia, bevor sie ihren Weg in die Berichterstattung der internationalen Medien fand. Doch während das Medieninteresse inzwischen wieder abgeflaut ist, sind vor Ort weiterhin dringende Maßnahmen notwendig, um zum einen den erneuten Ausbruch des Virus zu vermeiden, und zum anderen die Auswirkungen der Epidemie in den Griff zu bekommen. Das DRK unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Liberianischen Roten Kreuz die Bevölkerung von Margibi und Grand Cape Mount dabei, die Folgen von Ebola zu verarbeiten und sich besser gegen zukünftige Epidemien zu wappnen.

Damit sich die Menschen zukünftig besser gegen Infektionskrankheiten schützen können, setzt das DRK seine Hilfe für die Bevölkerung in Margibi und Grand Cape Mount an mehreren Punkten an. Das DRK ...

  • unterstützt beim Bau von Latrinen und Trinkwasserbrunnen
  • moderiert die Gründung lokaler Wasser- und Hygiene-Komitees, deren Gemeindemitglieder sich eigenverantwortlich um die Instandhaltung der Wasser- und Sanitäreinrichtungen kümmern
  • verteilt Hygiene- und Gesundheitskits
  • klärt in Workshops  über Hygienemaßnahmen, Infektionswege und Infektionsschutz auf.


Die psychosoziale Unterstützung von Ebola-Überlebenden und ihren Familien ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeit des DRK in Liberia. Denn Ebola-Überlebende, Waisen und Angehörige werden aus Angst und Unwissen von der Gemeinschaft stigmatisiert und ausgeschlossen. Psychosoziale Unterstützung für die Betroffenen und Aufklärungskampagnen in den Gemeinden helfen dabei, einstige Ebola-Betroffene zun reintegrieren und ihre Not zu lindern.


Ihre Spende hilft!

Mit 90 € kann ein Freiwilliger in Gesundheit und Hygiene geschult werden, der bis zu 3000 Bewohner weiterbilden kann. 

Vermittlung von Kenntnissen

Regine Reim ist freiwillige DRK-Helferin in Liberia. Sie ist dankbar dafür, dass die Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes so gut angenommen wird und die Menschen in Liberia auch über den Kampf gegen Ebola hinaus etwas für ihren weiteren Lebensweg mitnehmen.

Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wichtiger Aspekt der DRK-Arbeit in Margibi und Grand Cape Mount. Deshalb schulen wir Mitarbeiter des Liberianischen Roten Kreuzes im Umgang mit Infektionskrankheiten wie Ebola, und Cholera. Außerdem vertiefen wir bei Mitgliedern der Gemeindeverwaltungen deren Kenntnisse in Hygienemaßnahmen und verbessern ihr Management von Maßnahmen im Infektionsfall.
Dazu gehört auch die Pflege von Ebola-Patienten und von Patienten mit anderen Infektionskrankheiten. Wissensvermittlung und Trainings zur sicheren und würdevollen Bestattung von Menschen die an Ebola verstorben sind, sollen dazu beitragen, dass Infektionsketten im Ernstfall gebrochen werden können.Die ortsansässige Rotkreuzgesellschaft kann so zukünftig besser auf Krisen reagieren und  das erworbene Wissen über Hygiene und Infektionsschutz an die Bevölkerung weitergeben. So werden die lokalen Kapazitäten in Katastrophenvorsorge und -management gestärkt.

Sackorline Tandanpolie hat ein DRK-Training absolviert und leitet ide Mitarbeiter vor Ort an. Sie ist dankbar, selbst im Kampf gegen Ebola helfen zu können.
Abraham Johnson ist DRK-Mitarbeiter in Liberia. Er bedankt sich für den Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes im Kampf gegen Ebola in Liberia.

Gewaltprävention und Gesundheitsaufklärung

Workshops zu Gewaltprävention und zum respektvollen Umgang miteinander sollen sowohl Frauen als auch Männer erreichen. Mit Aufklärung und Informationen zu Hygienemaßnahmen und zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und Drogenmissbrauch zielt das DRK darauf ab, das Bewusstsein der Bevölkerung gegenüber allgemeinen Gesundheitsrisiken zu stärken. Durch verbesserte Hygienepraktiken und Kenntnisse der Übertragungswege von Infektionskrankheiten sollen die Risiken eines erneuten Ausbruchs einer Epidemie reduziert werden. Psychosoziale Betreuung für Menschen, die eine Ebola-Erkrankung überlebten, einschließlich der Familien, sowie Aufklärung und Anti-Stigmatisierungs-Kampagnen helfen den Betroffenen bei der Reintegration in ihre Gemeinschaft.

Auch nach Ebola vor Ort

Das Deutsche Rote Kreuz bleibt auch nach Beendigung der akuten Ebola-Nothilfe-Maßnahmen in Liberia. Gemeinsam mit dem Liberianischen Roten Kreuz hilft das DRK den Bewohnern von West Point dabei, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. So erhalten  Frauen nach erfolgreicher Bewerbung die Möglichkeit, in verschiedenen Berufen ihrer Wahl geschult zu werden. Nach erfolgreicher Absolvierung ihrer Ausbildung erhalten die Frauen gemäß deren Interesse und Kapazitäten entweder materielle Unterstützung zur Existenzgründung oder werden an potentielle Arbeitgeber vermittelt.

Auch nach Ebola werden die Spenden für Liberia weiterhin benötigt

Hilfe für Liberia: Auszug aktueller und erfolgreich umgesetzter Projekte

Bessere Hygiene, mehr Wissen

Projektvolumen: 700.000  
Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Marga und Walter Boll-Stiftung, DRK 
Partner: Liberianisches Rotes Kreuz (LNRCS)
Zielgruppe: ca. 25.000 Menschen in den von Ebola betroffenen Gebieten Margibi und Grand Cape Mount

Unterstützung für ehemaliges Ebola-Gebiet

Ort: West Point, größter Slum in Liberia‘s Hauptstadt Monrovia
Projektvolumen: 285.000 EUR
Finanzierung: DRK
Partner: Liberianisches Rotes Kreuz (LNRCS), Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
Zielgruppe: 200 sozial benachteiligte Frauen und ihre Familien


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