DRK

Das mobile Krankenhaus des Roten Kreuzes

Helfen Sie mit einer Spende!

Jede Spende hilft dem DRK, hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen.

Innerhalb von 72 Stunden kann das Deutsche Rote Kreuz ein mobiles Krankenhaus in ein Katastrophengebiet entsenden. Das Krankenhaus sichert die medizinische Versorgung einer Bevölkerung von bis zu 250.000 Menschen.

Medizinische Hilfe "unter allen Umständen"

Mit dem mobilen Krankenhaus kann das DRK dort helfen, wo die Not am größten ist. Egal ob die Betroffenen sich in der Wüste, in den Bergen oder den Ruinen einer Stadt befinden. Das mobile Krankenhaus wird eingesetzt, um bestehende Gesundheitseinrichtungen mit den besonderen und komplexen Herausforderungen im Rahmen einer Katastrophe zu unterstützen und die medizinischen Versorgungsleistungen aufrechtzuerhalten.

Der modulare Aufbau und das flexible Ausstattungskonzept erlauben eine optimale Anpassung an die jeweilige Katastrophensituation. Das Krankenhaus kann als eigenständige Einheit betrieben werden und je nach Bedarf auch ganz oder teilweise in die noch vorhandenen Gesundheitsstrukturen integriert werden. So wurden während des Pest-Ausbruchs in Madagaskar 2017 spezifische Module des mobilen Krankenhauses eingesetzt um die lokalen Gesundheitseinrichtungen in der Bekämpfung des Ausbruchs entsprechend zu unterstützen.

Das Krankenhaus aus der Kiste

Um einen schnellen und reibungslosen Aufbau des Krankenhauses zu gewährleisten hat das DRK ein modulares System entwickelt mit dem das „Krankenhaus aus der Kiste“ flexibel eingesetzt werden kann. Zu den Modulen gehören auch Wasser- und Stromversorgung, Patientenküche und Wäscherei.

Neben der ambulanten Behandlung verfügt das Krankenhaus über bis zu 150 Betten für die stationäre Aufnahme von Patienten.

Das DRK entsendet mit dem Krankenhaus in Katastropheneinsätzen erfahrene Pflegekräfte, ärztliches Personal, Hebammen und technische Fachkräfte. Die DRK-Helfer arbeiten stets eng mit den Helfern vor Ort zusammen, damit diese das Krankenhaus nach dem Ende des DRK-Einsatzes, eigenständig weiterbetreiben können.

Kommt es zu einem Ausbruch einer hoch infektiösen Krankheit kann das Krankenhaus um Isolationskapazitäten erweitert werden um weitere Ansteckungsrisiken zu minimieren. Darüber hinaus kann das Krankenhaus auch als eigenständige Isolationsbehandlungseinrichtung eingesetzt werden. Der erste Einsatz dieser Art, erfolgte 2015 in Westafrika zur Ebola-Bekämpfung.

Bisheriger Einsatz des DRK-Krankenhaus

  • 2017 Madagaskar, Pest
  • 2015 Nepal, Erdbeben
  • 2014 Liberia und Sierra Leone, Ebola
  • 2013 Jordanien, Flüchtlinge
  • 2010 Haiti, Erdbeben
  • 2008 China, Erdbeben
  • 2005 Sri Lanka, Tsunami
  • 2001 Afghanistan, Konflikt
  • 2001 El Salvador, Erdbeben
  • 1999 Türkei, Erdbeben
  • 1999 Mazedonien, Flüchtlinge
  • 1997 Tansania, Flüchtlinge
  • 1994 Tansania, Flüchtlinge

Vorbereitet für die nächste Katastrophe

Das Krankenhaus gehört zu den mobilen Nothilfe-Einheiten (ERUs) des Internationalen Roten Kreuzes. Die aus Modulen zusammengesetzten ERUs sind standardisiert und können an die unterschiedlichen Anforderungen einer Katastrophe angepasst werden. Das Krankenhaus bleibt nach einem Einsatz in der Region, um für künftige Katastrophen zur Verfügung zu stehen. Mit Ihrer Spende sorgen Sie dafür, dass das DRK auch für kommende Katastrophen ein mobiles Krankenhaus vorhalten kann.

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