Foto: Ein sudanesisches Mädchen füllt Wasser in einen Kanister Tomas Bertelsen/Danish Red Cross
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Sudan: Kompetenzen stärken

Bildung und Aufklärung: Die gesundheitlichen und hygienischen Verhältnisse im Sudan sind äußerst kritisch. Das DRK unterstützt gefährdete Menschen mit medizinischer Hilfe und Sanitärprojekten, um Krankheiten zu vermeiden. Ein Gespräch mit Sophia Ahmed, Projektkoordinatorin vor Ort.

IFRC/Corrie Butler Foto: Rotkreuz Mitarbeiterin zeigt einer Mutter mit ihren Kindern Bilder zur Hygieneaufklärung
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150 Euro reichen für zehn Sets Anschauungsmaterial zur Hygieneaufklärung.

Foto: Portrait einer DRK-Mitarbeiterin vor einem Strauch DRK
Sophia Ahmed, DRK-Projektkoordinatorin im Sudan

Für welches Projekt arbeiten Sie?

Ich unterstütze den Sudanesischen Roten Halbmond dabei, die Sanitärund Hygienesituation der Bewohner von Flüchtlingscamps und angrenzenden Gemeinden zu verbessern. Zudem ermöglichen wir die medizinische Versorgung geflüchteter Menschen in zwei Erstaufnahmezentren.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag für Sie aus?

Zunächst besuche ich die Projektmitarbeiter, beteiligte Akteure und Mitglieder der Gemeinden vor Ort, um den aktuellen Stand und Fortschritt der Maßnahmen sowie auftretende Schwierigkeiten zu erörtern. In meiner Zeit im Büro bin ich Ansprechpartnerin für alle Belange rund um das Projekt. Gemeinsam mit dem Projekt-Team plane und analysiere ich die Aktivitäten. Dabei ist es mir wichtig, neue Konzepte und Ideen zu integrieren – auch im Hinblick auf die Eigenverantwortung der Menschen vor Ort, die zukünftig vor der Aufgabe stehen, die neuen Kompetenzen in Gesundheit und Hygiene weiter zu verankern.

Foto: ein Mädchen und ein Junge im Sudan tragen Wasserkanister auf dem Kopf und lachen Tomas Bertelsen/Danish Red Cross
Mehr als 5 Millionen Menschen sind im politisch instabilen Sudan auf humanitäre Hilfe angewiesen. Geflüchtete Menschen aus angrenzenden Ländern und Binnenflüchtlinge komplizieren die Lage.
Foto: Titel des DRK-Soforhilfe Reports 4/2018
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Was sind die größten Herausforderungen, denen Sie begegnen?

Ein zentraler Punkt ist die schwierige sozio-ökonomische Position der Menschen, die in den Camps leben. Es ist sehr schwer für die Geflüchteten, sich frei im Land zu bewegen oder eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Deshalb sind sie abhängig von humanitärer Hilfe, um ihre Lebensgrundlagen, wie z. B. hygienische Standards und gesundheitliche Versorgung, zu sichern.

Mit welchen Aktivitäten wird die Gesundheitsversorgung und hygienische Situation der Betroffenen verbessert?

Wir fördern Gesundheit und Hygiene mit unterschiedlichen, sich ergänzenden Maßnahmen, wie etwa mit Aufklärungskampagnen zur Bekämpfung von Krankheitsüberträgern und dem Bau von Latrinen. Freiwillige Helfer spielen beispielsweise als Hygieneberater eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung. In dieser Gegend ist das ein neuer Ansatz, der sich im Verlauf nun erfolgreich zeigt, in den Gemeinden positiv aufgenommen wird und deren Selbstbestimmung stärkt.

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