Eine Junge erhält Hilfsgüter vom Roten Kreuz in Mosambik
Sie befinden sich hier:
  1. Das DRK

Nach Wirbelsturm Idai in Mosambik - Rotes Kreuz im Einsatz

Der Zyklon Idai der Kategorie 4 traf in der Nacht vom 14. auf den 15. März mit bis zu 190 km/h auf Mosambik und verwüstete die Großstadt Beira. Heftige Regenfälle überfluteten die Stadt und umliegende Regionen. Über 600 Menschen verloren durch den Wirbelsturm ihr Leben, mehr als 1.500 wurden verletzt, Hunderte sind noch vermisst. Nach UN-Angaben sind über 1,8 Millionen Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi von der Katastrophe betroffen. Das Risiko für den Ausbruch von Epidemien steigt. Rettungseinsätze dauern an. Das Rote Kreuz ist vor Ort  im Einsatz und weitet seine Hilfsmaßnahmen aus.

Wir würden uns über Ihre Unterstützung bei unseren Fundraisingmaßnahmen freuen!

Material für Spendenunterstützung

1. Pressemitteilung

26.03.2019 Gefahr von Krankheiten nach Wirbelsturm Idai: Rotes Kreuz bringt mobile Krankenhäuser zum Einsatz

2. Hilfsmaßnahmen des Roten Kreuzes

  • 2000 Menschen konnten mit dem Boot evakuiert und anschließend mit Nothilfe versorgt werden.  
  • Materialien zur Unterkunft wie Planen und Decken wurden an über 3000 Menschen in Beira verteilt.
  • Hilfsgüter wie Küchensets, Schlafmatten, Tabletten zur Wasserreinigung für 37.500 Menschen werden in den kommenden Tagen ausgegeben.
  • Freiwillige Helfer unterstützen betroffene Menschen in 18 Evakuierungszentren in Beira und 19 in Dondo.
  • Menschen die in ihre Wohnviertel zurückkehren können, erhalten dort die nötige Unterstützung.
  • Eine mobile Sanitäreinheit für 20.000 Menschen und eine Trinkwasseranlage für die tägliche Versorgung von 15.000 Menschen wurden nach Beira geflogen.
  • Mobile Kliniken sind auf den Weg gebracht, um medizinische Hilfe für 150.000 Menschen bereitzustellen. 
  • Eine Notfalleinheit für Logistik, mit der Hilfsgüter koordiniert werden können, wird derzeit entsendet.

Das Deutsche Rote Kreuz hat drei Nothilfeexperten zur Unterstützung seiner mosambikanischen Schwestergesellschaft entsandt.

 3. Bilder

Aktuelle Bilder stehen unter https://pressefotos.drk.de bereit

4. Hashtags

#Cycloneidai #Mosambik #DRK #RotesKreuz

Louis (23) und seine Frau Isabelle (20) halten ihren vier Monate alten Jungen Cefas. Sie haben bereits die erste Welle des Zyklons Idai überstanden, als dieser vor einer Woche auf Beira traf und dabei ihr Haus zerstörte. "Das Wertvollste, was ich verloren habe, waren meine Bücher", sagte Luis. Er ist Student der örtlichen Universität. Isabelles Familie stammt aus Buzi und sie haben seit dem Wirbelsturm nichts mehr von ihnen gehört. Sie sind zum Hafen gekommen, wo freiwillige Helfer einen Suchdienst organisieren. "Wir sind sehr besorgt - Isabelle ist sehr besorgt", sagte er. "Aber wir sind dankbar, dass wir in Sicherheit sind. Wir sind am Leben und das ist es, was zählt".

Die Notsituation der Menschen vor Ort hält weiter an und wird sich aller Voraussicht nach in den kommenden Tagen und Wochen verschlimmern. Das Wasser steht überall im Land und weitere Rückflüsse in das geografisch flache Mosambik aus den angrenzenden Ländern Malawi und Simbabwe sind zu erwarten.

Albano Franscisco ist einer der Freiwilligen des Roten Kreuzes in Mosambik. Er wartet auf die evakuierten Familien um sicherzustellen, dass die Menschen grundlegende Nothilfeartikel wie Decken und Planen erhalten. "Ich bin seit 2005 als Freiwilliger tätig - ich habe auch die Gemeinden bei der Vorbereitung noch vor der Ankunft des Zyklons unterstützt. Mein eigenes Haus wurde beschädigt." Albano ist nicht alleine. Die meisten Freiwilligen sind selbst vom Zyklon betroffen und helfen jetzt anderen wo sie nur können.

In einer Schule in Beira haben mehr als 200 Familien eine Notunterkunft gefunden. Gesundheitsrisiken sind das nächste große Problem, insbesondere wenn die Menschen in überfüllten Gebieten mit mangelnder Hygiene und sanitären Einrichtungen leben. Freiwillige Helfer des Roten Kreuzes sind in vielen dieser von der Regierung betriebenen Notunterkünften im Einsatz, so dass Familien Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen erhalten. Die Helfer können so auch schnell Informationen zu kritischen Veränderungen der Sanitär- und Hygieneversorgung der Menschen vor Ort sammeln.


Mosambik: Rotkreuz-Hilfe nach Wirbelsturm Idai

 

 


Ihre Materialien: Banner

Banner "Hilfe für die Wirbelsturmopfer in Mosambik"

Bitte laden Sie die Banner herunter, laden Sie sie auf Ihren Server und verlinken Sie auf die Seite: www.drk.de/spendenformular/katastrophenhilfe/

zum Anfang

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahren Sie mehr

OK