Die größte Not lindern
Gemeinsam zukünftige Gefahren eindämmen

- Rund 900 Schüler wurden in den Fächern Umweltschutz und Katastrophenvorsorge unterrichtet
Immer wieder wird die Karibik von Wirbelstürmen heimgesucht. Mit Unterstützung des Auswärtiges Amtes hat das DRK im Jahr 2007 ein gemeindeorientiertes Programm zur Katastrophenvorsorge ins Leben gerufen. Dies wird dazu beitragen, bei zukünftigen Katastrophen die Zahl der Todesopfer zu mindern und das Ausmaß der Zerstörung zu verringern. Gemeinsam mit 30 Gemeinden wurden eine "Risiko- und Katastrophenschutzkarte" erarbeitet und ein Frühwarnsystem entwickelt. Rund 900 Schüler wurden in den Fächern Umweltschutz und Katastrophenvorsorge unterrichtet und haben sich an Aufforstungsprogrammen beteiligt, die das Risiko von Erdrutschen und Überschwemmungen eindämmen.
Ausblick in Haiti: Katastrophenvorsorge
In einem neuen Projekt ab April 2009 helfen wir Fischern und Kleinbauern im Südwesten Haitis, sich zukünftig besser vor Überschwemmungen, v.a. nach Wirbelstürmen, zu schützen. Gemeinsam werden z.B. Gefahrenkarten und Reaktionspläne ausgearbeitet. Helfer werden im Katastrophenschutz ausgebildet und Boote und Rettungsgeräte für die Einsatzkräfte bereitgestellt.
Rückblick: DRK-Nothilfe in Lateinamerika
Das Deutsche Rote Kreuz hat in den letzten Jahren vielfach humanitäre Hilfe in der Region geleistet, z.B.
2008: Überschwemmungen in Brasilien, Überschwemmungen in Honduras, Hurrikans Gustav, Hanna und Ike in Haiti
2007: Tropensturm Noel in der Karibik, Erdbeben in Peru, Überschwemmungen in Bolivien, Hochwasser in Peru
2006: Überschwemmungen in Bolivien, Kältewelle in Peru
2005: Hurrikan Katrina
2004: Überschwemmungen in Brasilien, Überschwemmungen in Haiti, Hurrikan Charley in Kuba und Haiti
2003: Überschwemmungen in Argentinien
© Fotos: DRK







