Peru: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch Verkehrserziehung
Jährlich sterben weltweit über 1,2 Millionen Menschen im Straßenverkehr. Zwischen 20 und 50 Millionen Menschen tragen Verletzungen davon. In Südamerika nimmt Peru gemeinsam mit Venezuela den unrühmlichen Spitzenplatz der Verkehrstotenstatistik ein. Nach Angaben des Peruanischen Gesundheitsministeriums sind insbesondere Kinder und Jugendliche von Verkehrsunfällen betroffen. Deshalb bietet das Deutsche Rote Kreuz Verkehrserziehung an peruanischen Schulen an.
Region: Lima und Arequipa
Projektlaufzeit: Januar 2011 bis Februar 2012
Projektvolumen: 52.600 Euro
Finanzierung: DRK Stiftung, Spenden
Partner: Peruanisches Rotes Kreuz
Zuerst lernen die Lehrer - dann die Kinder
Das DRK beginnt mit der Verkehrserziehung zunächst bei den Lehrkräften. Lehrer erhalten Seminare, um die Thematik in ihren Unterricht zu integrieren und die Kinder für das Thema zu sensibilisieren. Die Kinder können das Erlernte dann in ihre Elternhäuser bringen und an Freunde weitergeben. So wird mit der Zeit das Bewusstsein für Verkehrssicherheit in der Bevölkerung gestärkt.
Erste Hilfe und Verkehrsunterricht
Die Schüler erhalten außerdem Erste Hilfe Kurse und Verkehrsunterricht. Auf extra eingerichteten Parcours können die Kinder unter fachkundiger Anleitung ihre theoretischen Kenntnisse gefahrlos erproben. Durchgeführt wird das Projekt in enger Abstimmung mit der nationalen Kampagne zur Verkehrssicherheit und allen daran beteiligten Akteure, wie zum Beispiel den Ministerien für Gesundheit, Transport, Kommunikation und Bildung, dem nationalen Rat für Verkehrssicherheit und dem nationalen Automobilclub.







