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Hilfe für Straßenkinder von Lugansk

Lugansk - eine Stadt der sozialen Gegensätze. Es gibt wenige sehr reiche und viele sehr arme Menschen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Armut trifft zuerst die Kinder.

Foto: Länderkarte Ukraine
Lugansk im Osten der Ukraine

Region: Lugansk, im Osten der Ukraine
Laufzeit: seit 1999
Finanzierung: Spenden
Partner: DRK-Kreisverband Hamburg-Eimsbüttel e.V. zusammen mit der Rotkreuzorganisation Lugansk

In Lugansk, einer Stadt im Osten der Ukraine, leben rund 500.000 Menschen. Fährt man durch die Straßen, so fallen die Gegensätze auf, die das Stadtbild prägen. Moderne Einkaufzentren hier, zerfallende noch aus Zeit der Sowjetunion stammende Fabrikgebäude dort. Lugansk ist ein Zentrum der Schwerindustrie. Die Folgen des wirtschaftlichen Wandels sind hier besonders sichtbar.

Stadt der sozialen Gegensätze

Es gibt wenige sehr reiche und viele sehr arme Menschen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Von Armut betroffen sind besonders Kinder. Seit 1990 ist die Zahl der Straßenkinder in Lugansk um 40% gestiegen. Die schlechte familiäre Situation, Alkoholprobleme, Gewalterfahrungen zu Hause drängen die Kinder auf die Straße. Oft werden sie auch in kriminelle Handlungen verwickelt. Die Statistik zeigt, dass es in der Ukraine 3.500 zu Gefängnisstrafen verurteilte Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren gibt. Hinzu kommt, dass Straßenkinder potentielle Opfer von Missbrauch und Kinderhandel werden.

So hilft meine Spende

  • 54 € ermöglichen 80 Kindern eine warme Mahlzeit.
  • Für 100 € kann sich eine Krankenschwester um die medizinische Grundversorung von 40 Kindern kümmern.
  • Für 200 € kann eine sozialpädagogische Betreuung für 4 Wochen organisiert werden.

Schwierige Lebensbedingungen

Drogensucht, Kriminalität und Prostitution prägen den Alltag dieser Kinder. Vor allem der Drogenkonsum ist ein Problem, da er unweigerlich zur Beschaffungskriminalität oder Prostitution führt.

Durch den ständigen Aufenthalt in Kellern, Heizungsschächten, Zügen und Tunneln sind die Kinder in hohem Maße krankheitsanfällig, vor allem in den Wintermonaten. Aufgrund der unzureichenden Identifizierung und des schwierigen Zugangs fallen die Kinder durch jedes soziale Raster und erhalten kaum staatliche Hilfen.

© Fotos: Katharina Rohde/ DRK, Dr. Volkmar Schön/ DRK-KV Hamburg-Eimsbüttel, Karte: Geoatlas®

 

Spendenkonto
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Stichwort: "Auslandshilfe"


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