Malaria-Projekte des Deutschen Roten Kreuzes
Das Deutsche Rote Kreuz betrachtet die Bekämpfung von Malaria als eine Schwerpunktaufgabe. Im Fokus stehen die Länder Afrikas südlich der Sahara. Dort treten 90 Prozent aller Malaria-
infektionen auf und dort sind die Erreger der schwersten und lebensbedrohlichen Form der Malaria zu Hause.
Das DRK hat sich in den letzten Jahren unter anderem in Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo für die nachhaltige Bekämpfung von Malaria eingesetzt. Mit Soforthilfemaßnahmen, wie nach den starken Überschwemmungen in Mosambik Anfang 2007, hilft das DRK den Menschen, die drohende Verbreitung von Malaria zu verhindern.
Um Malaria wirkungsvoll und nachhaltig zu bekämpfen, setzen das Deutsche sowie das Internationale Rote Kreuz auf eine Kombination aus
- kostenloser Verteilung von mit Insektiziden imprägnierten Moskitonetzen an bedürftige Menschen, vor allem besonders schutzwürdige Gruppen wie Flüchtlinge, HIV/Aids-Patienten oder Katastrophenopfer,
- Aufklärung und Information der betroffenen Menschen über Übertragungswege von Malaria, Schutz- und Bekämpfungsmöglichkeiten,
- Ausbildung von Rotkreuz- oder Rothalbmondhelfern auf Gemeindeebene zu Multiplikatoren für Malariaprävention und -behandlung.
© Foto: Iris Möker, DRK


