Philippinen: Vorsorge ist besser als Nachsorge
Die Philippinische Inselgruppe Palawan wird aufgrund ihrer Lage im Südchinesischen Meer besonders häufig von Naturkatastrophen heimgesucht. Die Menschen leiden daher besonders hart unter den Naturgewalten. Mit einem Projekt zur Katastrophenvorsorge hilft das Deutsche Rote Kreuz den Menschen auf Palawan sich in Zukunft besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten.
Region: Palawan
Laufzeit: November 2007 – Dezember 2011
Projektvolumen: 300.000 Euro
Finanzierung: Spenden
Partner: Philippinisches Rotes Kreuz
Regelmäßige Naturkatastrophen in Palawan
Die philippinische Provinz Palawan liegt etwa 600 km südwestlich der Hauptstadt Manila und bildet mit mehr als 1.700 Inseln die drittgrößte Inselgruppe der Philippinen. Der Archipel wird nicht zuletzt auch wegen seiner exponierten Lage zwischen dem Südchinesischen Meer und Sulusee regelmäßig von Naturkatastrophen wie Taifunen und Überflutungen heimgesucht.
Enge Zusammenarbeit mit den Partnern
Getreu dem Motto: „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ möchte das Deutsche Rote Kreuz die Katastrophenvorsorge auf Palawan langfristig stärken. Zusammen mit dem Philippinischen Roten Kreuz und den lokalen Behörden unterstützt das DRK seit 2007 Katastrophenvorsorgeprojekte auf Palawan. Alleine im letzten Jahr wurden dazu über 100 Rotkreuzhelfer für den Ernstfall geschult. Neben der Ausbildung unterstützt das Deutsche Rote Kreuz aber auch den flächendeckenden Ausbau von Evakuierungszentren.
Gefahren erkennen und vermeiden
Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, dass ist die Strategie der Katastrophenvorsorge auf Palawan. Gemeinsam mit dem Philippinischen Roten Kreuz unterstützt das DRK die Inselbewohner dabei Risiken zu erkennen und zu minimieren. Die Menschen haben damit begonnen gerodete Berghänge wiederaufzuforsten, Flußauen zu rehabilitieren und verstopfte Abwasserkanäle zu reinigen. Sie haben schon viel erreicht und sich noch viel mehr für die Zukunft vorgenommen. Das Deutsche Rote Kreuz wird die Menschen auf Palawan auch weiterhin dabei unterstützten sich besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten.








