Freiwillige Rotkreuzhelfer waren unverzichtbar nach dem Zyklon Nargis in Myanmar
Es bedarf stets eines gewissen zeitlichen Vorlaufs, ehe die Hilfe aus dem Ausland anlaufen kann. Aufgrund der politischen Situation in Myanmar wurde der Zugang noch erschwert. Deshalb waren die vielen Freiwilligen des Roten Kreuzes Myanmar vor Ort so wichtig.

- Freiwillige des Myanmarischen Roten Kreuzes helfen einem Kind.
Zum Glück hat das Rote Kreuz Myanmar ein Netzwerk von über 10.000 frewilligen Helfern. Obwohl sie teilweise selbst alles verloren hatten, wurden die Helfer sofort aktiv. So konnten unmittelbar nach dem Wirbelsturm bereits Zelte, Wasser, Kleidung und Nahrungsmittel aus lokalen Katastrophenlagern an die Bevölkerung verteilt werden.
Than Kyaw half ohne zu zögern
Als der heftige Wind am Morgen des 3. Mai 2008 nachließ, zögerte Than Kyaw keinen Augenblick. Der Freiwillige des Myanmarischen Roten Kreuzes zog sofort los, um bei den wenigen wohlhabenden Menschen in seinem Dorf, deren Häuser dem Zyklon widerstanden hatten, um Spenden zu bitten.
Schon eine Stunde später kaufte er so viele Medikamente wie er konnte und richtete im örtlichen Tempel eine kleine Klinik ein. Monatelang wurden dort Verletzte versorgt, die, als es ihnen besser ging, selbst zu Helfern wurden. "Ich habe sie gebeten, mit mir nach Verletzten zu suchen und sie hierher zu bringen", so Than Kyaw. Für den Aufbau des eigenen Hauses hat der Rotkreuz-Helfer keine Zeit. Darum kümmerte sich seine Familie.
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