Gesundheitsstationen in Bangladesch -
Medizinische Hilfe und Beratung für Jung und Alt
Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Bedrohung durch Naturkatastrophen, Armut und häufige Infektionskrankheiten führt in Verbindung mit unzureichender Bildung zu einem Teufelskreis, unter dem besonders Frauen und Kinder leiden. Die medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen ist schlecht. Viele der vorhandenen Gesundheitszentren sind baufällig. Das Rote Kreuz unterstützt 51 Zentren, damit diese günstige und professionelle Hilfe anbieten können.
Region: in 27 Distrikten Bangladeschs
Laufzeit: Januar 2006 – Juni 2011
Projektvolumen: 1.315.000 Euro
Partner: Bangladeschischer Roter Halbmond
Unzureichende medizinische Versorgung der Bevölkerung
Viele Gesundheitszentren in Bangladesch sind sanierungsbedürftig und nur sehr unzureichend mit medizinischem Verbrauchsmaterial ausgestattet. Es gibt zu wenig qualifiziertes Personal. Ein Großteil der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Die Folge sind eine niedrige Lebenserwartung und hohe Kindersterblichkeit.
Die Hebammen und ihr Team
Die Zentren sind über das ganze Land verteilt. Das Angebot ist insbesondere auf Frauen und Kinder ausgerichtet, bezieht aber inzwischen auch Männer mit ein. Die medizinische Leitung liegt jeweils in den Händen einer erfahrenen Hebamme. Je nach Größe des Zentrums hat sie zwei bis drei Gesundheitsassistentinnen an ihrer Seite, die auch die umliegenden Gemeinden aufsuchen. Eine wichtige Aufgabe sind die Gesundheitsberatungen. Denn durch Aufklärung und Vorsorge wird Krankheiten vorgebeugt und die Menschen kommen im Notfall rechtzeitig in die Stationen.
Warum Asma Husna Hebamme wurde
Asma ist Mutter von zwei Kindern. Beide Geburten waren schwierig, trotzdem erhielt sie keine professionelle Hilfe.
Die Müttersterblichkeit in Bangladesch ist hoch. Asma will, dass andere Frauen bei der Geburt ihrer Kinder unterstützt werden. Sie absolvierte die 18-monatige Ausbildung zur Gemeindehebamme in der Ausbildungsstätte unseres Projektpartners, des Bangladeschischen Roten Halbmondes.
Asma Husna ist sehr froh, jetzt Schwangeren und Kranken in ihrer Station fachgerecht helfen zu können.
Impulse für soziale Entwicklungen
Viele Gesundheitszentren haben sich inzwischen aktiv in ihrer Gemeinde etabliert. Steigende Patientenzahlen sind ein Zeichen für ihren guten Ruf. Durch ihre tägliche Arbeit und insbesondere durch die Gesundheitsberatung entwickeln sich die Stationen auch zu Impulsgebern für soziale Entwicklungen und Verbesserungen.
Erfahren Sie mehr über die Gesundheitsstationen:
© Fotos: DRK, Karte: Geoatlas®








