Sri Lanka: Kommunale Katastrophenvorsorge
In großer Regelmäßigkeit wird der Inselstaat Sri Lanka von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Tausenden von Menschen sind jedes Jahr betroffen, viele der Opfer gehören zu den ärmsten und schwächsten in der srilankischen Gesellschaft. Mit einem Projekt zur Katastrophenvorsorge hilft das Deutsche Rote Kreuz, zusammen mit seinem Partner dem Srilankischen Roten Kreuz, den Betroffenen, sich besser auf drohende Naturkatastrophen und die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten.
Region: Ampara, Kandy, Hambantota und Trincomalee Distrikt
Laufzeit: Juli 2010 bis Februar 2013
Projektvolumen: 740.000 Euro
Finanzierung: Spenden
Partner: Srilankisches Rotes Kreuz
Naturkatastrophen und Klimawandel
Sri Lanka ist als Inselstaat im Indischen Ozean regelmäßigen von Naturkatastrophen betroffen und muss sich nun auch den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Das tropische Land an der Südspitze des indischen Subkontinents wird häufig von Zyklonen, Erdrutschen, Überschwemmungen und Dürreperioden heimgesucht. Das Deutsche und Srilankische Rote Kreuz haben sich daher vorgenommen, die Bevölkerung dabei zu unterstützen, sich besser auf künftige Naturkatastrophen vorzubereiten
Spenden für Katastrophenvorsorge
Von dem mit deutschen Spendengeldern finanzierten Projekt der Katastrophenvorsorge profitieren insgesamt mehr als 60.000 Menschen, die in 12 Gemeinden in vier verschiedenen Distrikten Sri Lankas leben. So verschieden wie die jeweiligen geographischen Gegebenheiten der Distrikte sind, so verschieden sind auch die Projekte der Katastrophenvorsorge. Das Deutsche Rote Kreuz legt dabei vor allem Wert auf eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Katastrophenvorsorge durch die Förderung und Ausbildung von lokalen Such- und Rettungsmannschaften.
Sicherer in die Zukunft
Darüber hinaus unterstützt das Deutsche Rote Kreuz die Menschen in Sri Lanka dabei, potentielle Gefahren schon vorab zu erkennen und zu bekämpfen. Gemeinden werden geschult, selbständig Katastrophenvorsorgepläne zu erarbeiten. Um sich auf die Auswirkungen des Klimawandels einzustellen, werden besonders gefährdete Berghänge wieder aufgeforstet und alternative Bewässerungsanlagen angelegt. Bauern werden in der Verwendung von dürre- oder überschwemmungsresistenten Reisarten geschult. Außerdem werden Saatgutbänke angelegt, von denen im Notfall ganze Gemeinden profitieren können.
So hilft Ihre Spende
- Mit 8 Euro können die freiwilligen Helfer mit speziellen Sturmlampen ausgestattet werden, die vor Wind und Regen geschützt sind.
- Eine Schwimmweste kostet 13 Euro. Da viele Menschen in Sri Lanka nicht schwimmen können, sind die Westen lebenswichtig.
- Ein Erste-Hilfe-Set, das von der gesamten Gemeinde genutzt werden kann, kostet 27 Euro, ein Erste-Hilfe-Kasten für einen einzelnen Haushalt 9 Euro.







