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So kommt Ihre Hilfe an

"Die verheerende Dreifach-Katastrophe in Japan – Erdbeben, Tsunami und Atomreaktorunfall – löste in Deutschland eine Welle der Solidarität aus. Insgesamt wurden dem DRK über 30 Millionen Euro gespendet, die den so schwer getroffenen Menschen durch das Japanische Rote Kreuz unmittelbar und sofort zugutekamen. Die Helferinnen und Helfer waren unermüdlich im Einsatz. Ihre Spende hat unglaublich vielen Menschen geholfen." sagt DRK-Präsident Dr. Rudolph Seiters.

Japan sagt Danke!

Flash ist Pflicht! www.youtube.com/watch?v=ooIuWA8QBsY

Auf Einladung des Bundespräsidenten reiste DRK-Präsident Seiters im Oktober 2011 nach Japan und und konnte sich von der wirksamen Hilfe persönlich überzeugen. Im Namen der japanischen Schwestergesellschaft übermittelt er den Dank von Tadateru Konoe, Präsident des Japanischen Roten Kreuzes an die Spender in Deutschland:

„Ich möchte Ihnen unseren tief empfundenen Dank ausdrücken für Ihre großzügige Unterstützung der Menschen, die durch das verheerende Erdbeben, den Tsunami und den Nuklearunfall betroffen sind. In Anbetracht des enormen Ausmaßes des Schadens und der Größe des betroffenen Gebiets ist der Wiederaufbau ein langer und komplexer Prozess. Und wir sind erst am Anfang. Es bedeutet den Menschen in Japan sehr viel, dass Sie uns unterstützen.“

Dank der Spenden aus Japan, Deutschland und aller Welt kann das Japanische Rote Kreuz umfangreiche Hilfe leisten.

Das Ausmaß der Katastrophe hat die Menschen in Deutschland zu großer Spendenbereitschaft bewegt. Privatpersonen und Unternehmen haben dem Deutschen Roten Kreuz über 30 Millionen Euro für die Japan-Hilfe anvertraut. Das DRK und viele andere Schwestergesellschaften des Japanischen Roten Kreuzes haben dazu beigetragen, dass ein Gesamtvolumen von rund 53 Milliarden Yen - und damit auch Ihre Spende – wie folgt verwendet werden kann:

Unterstützung für Senioren, Kinder und Bildungseinrichtungen

Katastrophenvorsorge, weitere und zukünftige Projekte

Verwaltungskosten

Hilfsgüter, med. und psychosoziale Soforthilfe

Unterstützung für die Opfer der Reaktorunfälle

Regionale Gesundheitsfürsorge/Impfungen

Wiederaufbau der medizinischen Infrastruktur in der Präfektur Miyagi

Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen

Hilfe in einem wohlhabenden Land funktioniert anders

Frage an Martin Hahn, Leiter der DRK-Auslandshilfe:
Was ist das Besondere der Katastrophenhilfe in Japan?

In Japan gibt es eine hinreichend starke Infrastruktur – etwa Krankenhäuser und Verkehrswege – sowie genug ausgebildetes Personal, das mit der Umgebung, Sprache und Kultur der Hilfsbedürftigen vertraut ist. Auch das Material für den Aufbau der zerstörten Infrastruktur konnte in der Regel innerhalb des Landes wieder beschafft werden, so dass internationale Hilfe im klassischen Sinne nicht ‚eingeflogen‘ werden musste. Trotzdem ist die internationale Unterstützung für das Japanische Rote Kreuz ein wichtiges Zeichen: ein Zeichen der Solidarität und ein entscheidender Beitrag, um für die betroffene Bevölkerung möglichst schnell wieder ein einigermaßen erträgliches Lebensumfeld herzustellen.

Wie funktioniert die Katastrophenhilfe in einem wohlhabenden Land wie Japan?

Martin Hahn. Leiter der DRK-Auslandshilfe

Das Besondere der Katastrophenhilfe in einem höchstentwickelten Land ist, dass die Nationale Gesellschaft zu jeder Zeit ‚ auf dem Fahrersitz‘ bleibt. Das wäre im Falle einer Großkatastrophe in Deutschland ebenso. Das DRK unterstützt praktisch ausschließlich die Projekte des Japanischen Roten Kreuzes, ohne mit eigenen Projekten aktiv zu werden. In Japan ist also nur ein Rotes Kreuz sichtbar: das Japanische Rote Kreuz. Darüber hinaus gilt es, möglichst rasch den gewohnten Lebensstandard annähernd wiederherzustellen, eben auch mit Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Reiskochern. Fernsehgeräte erhielten die Betroffenen auch, um sich schnell informieren zu können. Klassische Hilfsgüter wie Plastikplanen, Wassereimer oder Latrinen sind hier nicht ausreichend, um die physische und emotionale Stabilität der Menschen wiederherzustellen.

 
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