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Schicksale von Straßenkindern

Etwa 3.000 Kinder und Jugendliche leben in Ruandas Hauptstadt Kigali auf der Straße. Vier ehemalige Straßenkinder möchten wir Ihnen gerne vorstellen.

Foto: Ein Jugendlicher uns seine Mutter mit Kleinkind auf dem Arm lehnen an einer Hauswand.

Jean de Dieux, 17 Jahre

Jean de Dieux macht im Maison de la Jeunesse eine Ausbildung. Er wohnt bei seiner Mutter Cathleen. Sie betreut insgesamt acht Kinder – eigene und die von verstorbenen Verwandten. Mutter und Sohn freuen sich über die Unterstützung im Straßenkinderzentrum.

 

Foto: Ein Jugendlicher steht vor dem Tor einer Autowerkstatt und lacht.

Jeanbosco, 17 Jahre

Jeanbosco macht eine Ausbildung zum Fachmann für Metallarbeiten. Im Moment absolviert er ein Praktikum in einer Autowerkstatt, das ihm den Einstieg in den Beruf erleichtern soll. Die Praktika werden durch das Rote Kreuz vermittelt.

 

Foto: Ein Mädchen und eine Frau mit einem Kleinkind auf dem Arm lachen.

Clementine, 15 Jahre

Clementine ist Waise. Das Rote Kreuz hat eine Pflegefamilie für sie gefunden.  Besonders mit ihrer Pflegemutter versteht sie sich gut. Das Rote Kreuz übernimmt die Kosten für ihre Schuluniform, Bücher und andere Schulmaterialien.

 

Foto: Werkstattszene. Ein junger Mann zeigt einem Rotkreuzmitarbeiter seine Arbeit.

Emmanuel, 22 Jahre

Emmanuel (li.) hat das Maison de la Jeunesse schon verlassen. Mit seiner Ausbildung als Tischler hat er eine Anstellung in einer Holzwerkstatt gefunden und kann sich ein eigenes Haus mieten. Das Rote Kreuz hält auch nach Ausbildungsende den Kontakt zu Absolventen.

 

© Fotos: DRK

 

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