Neue Perspektiven für Straßenkinder in Ruanda
Etwa 6.000 Kinder und Jugendliche leben in Ruanda auf der Straße, die Hälfte von ihnen in der Hauptstadt Kigali. Das Zentrum „Maison de la Jeunesse“ des Roten Kreuzes ist Zufluchtsort für etwa 400 dieser Kinder. Sie erhalten dort Hilfe und Unterstützung, besuchen die Schule oder machen eine Ausbildung. Nur so haben sie die Chance auf ein neues Leben ohne Drogen, Kriminalität und Prostitution.
Region: Kigali, Hauptstadt von Ruanda
Laufzeit: seit Januar 2001
Finanzierung: Spenden
Partner: Ruandisches Rotes Kreuz, Finnisches Rote Kreuz
83 Prozent aller Kinder Ruandas sind elternlos oder schutzbedürftig
Armut und die Folgen des Bürgerkrieges prägen das kleine und dicht bevölkerte Land im Zentrum Afrikas. Viele Kinder haben ihre Eltern während des Krieges oder durch Aids verloren. Experten gehen davon aus, dass fast drei Millionen Kinder elternlos oder aus anderen Gründen schutzbedürftig sind, weil sie keine familiäre Unterstützung erhalten. Das sind 83 Prozent aller Kinder Ruandas. Etwa 6.000 dieser Kinder und Jugendlichen leben auf der Straße, 3.000 von ihnen in der Hauptstadt Kigali. Kriminalität, Drogen und Prostitution gehören für viele von ihnen zum Alltag.
Die Hauptaufgabe liegt darin, den Straßenkindern durch Bildung neue Perspektiven zu eröffnen. Nur mit Bildung können sie dem Teufelskreis entkommen. Das Maison de la Jeunesse finanziert den Schulbesuch der Kinder. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, im Zentrum eine einjährige Ausbildung zu absolvieren.
So hilft meine Spende
- Mit 50 Euro können wir für ein Kind für ein Jahr die Kosten für Schulmaterialien und Schuluniform übernehmen.
- Mit 125 Euro können wir für 75 Kinder eine Krankenversicherung abschließen, die ihnen kostenlose medizinische Versorgung gewährleistet.
- Mit 200 Euro können wir einen Jugendlichen zum Schreiner, Schlosser, Schneider oder als Hotelfachkraft ausbilden.
© Fotos: DRK, Karte: Geoatlas®









