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Gemüsegärten für Waisenkinder geben Hoffnung

Die hohe Aidsrate in Lesotho hat umfassende Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur. Viele Kinder verlieren viel zu früh ihre Eltern durch die Immunschwächekrankheit, und leben dann bei den Großeltern oder in verwandten Familien. Diese Pflegefamilien werden dadurch wirtschaftlich noch mehr gefordert. Oft sind sie aber auf sich selbst gestellt, und das älteste der Kinder ist gezwungen die Rolle der Eltern zu übernehmen.
Das Rote Kreuz setzt sich für die aktuelle Entlastung der Familien und die Zukunftsperspektive der Waisenkinder aktiv ein. Zum Beispiel durch Gemüsegärten.

Mädchen arbeitet im Gemüsegarten mit Harke.
Malethaha kommt gerne zum Lernen in den Gemüsegarten. Das eigens angebaute Gemüse ist nicht nur gesund sondern schmeckt auch umso besser.

Malethaha baut ihr Lieblingsgemüse – Karotten und Rote Beete – an. Zusammen mit fast 30 anderen Waisenkindern bewirtschaftet sie einen Gemüsegarten, der ihnen von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. Rotkreuzhelfer wie Tebello unterstützen und helfen den Kindern beim Anlegen der Gärten. Die Aidswaisen tragen so zu ihrem eigenen Lebensunterhalt bei, entlasten ihre Pflegefamilien und werden im Gemüseanbau ausgebildet. Dies bietet Perspektiven für ihre Zukunft.

Dank der Spendenbeiträge aus Deutschland kann dieses Projekt weitergeführt werden.

© Fotos: DRK