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Lesotho: Das DRK unterstützt Pflegefamilien von Waisenkindern mit Saatgut und Nahrungsmitteln

"Noch vor ein paar Monaten musste ich meine Nachbarn um Essen fragen – seitdem das Rote Kreuz uns mit Nahrungsmitteln unterstützt können wir uns sogar Seife und Creme kaufen", erzählt Thaane, der seinen sechsjährigen Enkelsohn bei sich aufgenommen hat, nachdem seine beiden Elternteile verstorben sind.

Auch die 13 jähre Lineo Nthako, die seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante lebt sagt, dass sie sich im Unterricht viel besser konzentrieren kann, da sie vor der Schule nun ein Frühstück isst, dass ihre Tante aus den vom Projekt zur Verfügung gestellten Nahrungsmitteln zubereitet.

In Lesotho steigt die Zahl an Waisenkindern durch die hohe HIV/Aids Rate stetig an. Oft leben die Kinder dann bei ihren Großeltern, Tanten oder bei ihren älteren Geschwistern. Da die Anzahl an Haushaltsmitglieder damit wächst sind diese Familien oft von Ernährungsunsicherheit betroffen. Die hohe Arbeitslosenquote verschärft diese Ernährungsunsicherheit, sowie die wetterbedingte Missernten der letzten Jahre.

Um dieser Problematik entgegen zu treten unterstützt das Deutsche Rote Kreuz seit Juli 2006 etwa 1000 Familien in der Region Mohale's Hoek in Lesotho mit Saatgut für Mais, Bohnen und Spinat und Dünger. Bis zur Ernte im Mai 2007 bekommen die Familien zusätzlich jeden Monat 50kg Maismehl, 5kg Bohnen und 2L Speiseöl.

Das Deutsche Rote Kreuz ist in Lesotho seit 2002 aktiv. Projekte im Bereich der Ernährungssicherung wurden seitdem mit Erfolg durchgeführt. Es werden auch Projekte durchgeführt im Bereich der Pflege von Aids-Patienten, Prävention von HIV/Aids und dem Aufbau von langfristigen einkommensschaffenden Maßnahmen für HIV-positive Personen.

(21.11.2007)

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