Mehr Sicherheit für die Menschen in Angola
Während der Regenzeit gibt es in Angola viele Überschwemmungen. Häufig sind dadurch Epidemien wie Cholera die Folge. Deshalb werden Freiwillige Rotkreuzhelfer im Katastrophenschutz ausgebildet, um die betroffenen Menschen in den Vororten von Cacuaco und Lubango über mögliche Gefahren und Risiken in ihren Wohnvierteln aufzuklären.
Region: Vororte der Großstädte Cacuaco und Lubango
Laufzeit: Juli 2008 - Februar 2009
Projektvolumen: 199.769 Euro
Finanzierung: Auswärtiges Amt, Spenden
Partner: Angolanisches Rotes Kreuz
Angola befindet sich noch im Wiederaufbau
Zu den verheerenden Folgen des langen Bürgerkrieges in Angola zählen v.a. die große Armut und die katastrophalen hygienischen Verhältnisse. Besonders in der Regenzeit gibt es viele Überschwemmungen. Menschen ertrinken, Häuser werden zerstört und Epidemien wie Cholera brechen aus.
In den Vororten der Megastädte Cacuaco und Lubango gibt es einige Rotkreuzhelfer, die Grundkenntnisse im Katastrophenschutz besitzen. Die meisten der Bewohner wissen jedoch kaum etwas darüber. Dieser Zustand soll künftig verbessert werden. Ziel ist es, durch Aufklärung und Schulungen Epidemien wie Cholera zu verringern.
Freiwillige werden ausgebildet
Im Rahmen des Projektes werden Rotkreuzhelfer ausgebildet, die im Ernstfall die Bewohner darin unterstützen, sich vor den Überschwemmungen in Sicherheit zu bringen und Unterkünfte zu bauen. Die in kleinen Gruppen organisierten Rotkreuzhelfer sind die zentrale Anlaufstelle für den Katastrophenschutz in ihrem Wohnviertel. Die Rotkreuz-Gruppen bilden nach dem Schneeballprinzip „Katastrophenbeauftragte“ aus, die die Menschen in ihrer Nachbarschaft beraten und informieren. Besonders die Risikoaufklärung von Frauen, Kindern und älteren Menschen ist dabei besonders wichtig.
© Foto: Gomo/ IFRC, Karte: Geoatlas®








