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Weltaidstag: Maybrit Illner engagiert gegen HIV

Eigentlich ist jeder Tag ein Weltaidstag. Weltweit infizieren sich täglich über 7.000 Menschen mit dem HI-Virus, ungefähr 5.500 sterben Tag für Tag an den Folgen von Aids.

In den wohlhabenden Ländern haben zwar neue medikamentöse Therapien die Lebenserwartung von HIV-Infizierten deutlich erhöht, in den weniger entwickelten Ländern bleibt die Immunschwächekrankheit aufgrund fehlender Behandlungsmöglichkeiten ein tödliches Risiko. Weltweit leben mehr als 33 Millionen Menschen mit HIV/Aids, etwa 22 Millionen davon in Afrika südlich der Sahara. Sie brauchen unsere Unterstützung, damit sie leben können – auch mit einer HIV-Infektion.

Flash ist Pflicht! www.youtube.com/watch?v=2olPN6gqBSw

Aidswaisen-Projekt des DRK in Lesotho

Das DRK engagiert sich in vielen Entwicklungsländern für Aufklärung und für verbesserte Lebensbedingungen von HIV-Infizierten - auch in Lesotho, dem kleinen Königreich mitten in den Bergen Südafrikas. Hier ist etwa jeder Vierte HIV-positiv, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Gesunde Ernährung gegen die Immunschwäche

Weil gute, vitaminreiche Ernährung die Grundlage für die Behandlung mit lebensverlängernden anti-retroviralen Medikamenten ist, konzentriert sich das DRK in Lesotho darauf, Aidskranke und ihre Angehörige beim Anbau von Obst und Gemüse zu unterstützen. Die Familien erhalten Gutscheine für einfache Werkzeuge und Saatgut.

Mehr über das Ernährungssicherungsprojekt des DRK in Lesotho

Mehr über DRK-Botschafterin Maybrit Illner

Mit dieser Hilfe haben sie sich kleine Gärten angelegt, in denen neben Grundnahrungsmitteln wie Bohnen, Kartoffeln und Mais auch Rote Bete, Spinat, Karotten, Tomaten und Pfirsichbäume wachsen. Mit den Ernteerträgen ist nicht nur eine gesunde Ernährung gesichert. Wenn sie einen Überschuss erwirtschaftet haben, können die Familien einen Teil der Ernte oder der selbstgezogenen Samen verkaufen – ein Glücksfall in dem sehr armen Land mit hoher Arbeitslosigkeit

Zukunft für Aidswaisen

Neben dem Gartenbau unterstützte das DRK in der Vergangenheit auch das Bildungswesen und die Gesundheitsfürsorge in Lesotho: Mit Spenden aus Deutschland konnten Schulbücher und -uniformen für 1.000 Aidswaisen angeschafft und 120 Gesundheitsmitarbeiter ausgebildet werden, die sich auf Hausbesuchen um Aidspatienten kümmern. Der Kampf gegen den HI-Virus geht fast dreißig Jahre nach seiner Entdeckung weiter. In Lesotho. In Afrika. Weltweit.

Unterstützen Sie die Aidshilfe des DRK und werden Sie Pate für unser Aidswaisen-Projekt in Lesotho