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Helfen steht Christine Neubauer gut

Christine Neubauer kam im Jahr 2007 bei den Dreharbeiten zum Nachkriegsfilm "Suchkind 312" mit der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Berührung. Seither gehört die bekannte Schauspielerin zum Kreis der prominenten Rotkreuz-Botschafter.

Engagement für Minenopfer

In ihrem Film "Die Minensucherin" (2011) spielt Christine Neubauer eine Frau, die sich aufgrund eines tragischen Erlebnisses zur Minensucherin ausbilden lässt. Sie versucht so, Leid der Menschen zu verhindern und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr. Der Film "Die Minensucherin" beleuchtet die Nachwehen des Bürgerkriegs in Angola und macht auf die anhaltende Gefahr durch Minen und Blindgänger, insbesondere für Kinder, aufmerksam.

Auch im wahren Leben spielt das Engagement der prominenten Rotkreuz-Botschafterin gegen Minen eine besondere Rolle. Erst kürzlich stand sie dafür vor der Fotokamera des Fotografen Klaus Lange. Mit dem neuen Plakatmotiv des DRK ruft Christine Neubauer zur Unterstützung der Menschen auf, die Opfer von Minen geworden sind.

"Minen töten und verstümmeln Männer, Frauen, Kinder. Tag für Tag. Sie lauern im Verborgenen. Wer sie vergisst, vergisst auch das Leid, das sie bringen. Aber wir dürfen nicht vergessen, niemals - um der vielen Opfer willen. Sie brauchen unsere Hilfe", so Christine Neubauer zu ihrem Engagement. Das vollständige Interview mit Christine Neubauer lesen Sie hier.

Das Leid der Menschen sehen und handeln

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Schauspielerin sich im Rahmen ihrer Arbeit intensiv mit einem Thema des Roten Kreuzes beschäftigt und ihre Erfahrungen für ihr persönliches Rotkreuz-Engagement einsetzt.

Nach den Dreharbeiten zu "Suchkind 312" sagt sie: "In meiner Filmrolle habe ich gespürt, wie sehr die Menschen gelitten haben müssen, wenn sie auf der Flucht ihre Angehörigen verloren haben. Ohne das unermüdliche Engagement des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes wären auch heute noch Millionen solcher Schicksale ungeklärt. Das hat mich sehr beeindruckt".

Es entwickelte sich so in ihr der Wunsch, sich stärker für die humanitäre Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu engagieren. Seit dieser Zeit gehört die bekannte Schauspielerin zu den prominenten Rotkreuz-Botschaftern.

Christine Neubauer macht sich vor allem für Projekte des Roten Kreuzes in Afrika stark. Ein Kontinent, dem sie sich nach vielen beruflichen Aufenthalten sehr verbunden fühlt. So beispielsweise nutzte die Schauspielerin 2008 eine Drehpause in Namibia, um sich über die Projekte des DRK in dem Afrikanischen Land zu informieren und auf die Not der Menschen aufmerksam zu machen.

Als Patin einer Aktion zum Weltflüchtlingstag im Juni 2009 unterstützte Christine Neubauer die Flüchtlingshilfe des Roten Kreuzes in Sri Lanka. Mehr als 240.000 Menschen lebten seinerzeit im größten Flüchtlingslager der Welt.

Christine Neubauer

Die Schauspielerin und Autorin Christine Neubauer sammelte erste Bühnenerfahrungen beim Münchner Theater der Jugend. Ihre Fernsehkarriere startete  mit ihrer ersten Hauptrolle in der Ganghofer-Verfilmung "Der Unfried".  Es folgten zahlreiche erfolgreiche Fernsehproduktionen, wie "Die Löwengrube" (1987-1991) oder "Krambambuli", bis sie mit Bernd Eichingers Kinofilm "Der große Bagarozy" 1998 ihren Durchbruch auf der Kino-Leinwand erlebte.

Christine Neubauer wurde für ihre schauspielerische Leistung vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Sie erhielt u. a. zweimal den Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis und einen Bambi. Neben der Schauspielerei hat Christine Neubauer mehrere Bücher herausgebracht, die zum Bestseller wurden. Die Schauspielerin lebt heute in ihrer Geburtsstadt München.

Christine Neubauer, DRK-Botschafterin
Christine Neubauer, DRK-Botschafterin (Foto: Marko Greitschus)
 

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