Siemens Stiftung: Aufklärung an erster Stelle
Katastrophale Naturereignisse führen gerade in weniger entwickelten Ländern immer wieder zu unermesslichem Leid. Innerhalb weniger Stunden werden durch Wirbelstürme, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Tsunamis Zehntausende Menschen getötet, verletzt oder obdachlos. Siemens Stiftung und Deutsches Rotes Kreuz setzen sich im Rahmen von Katastrophenvorsorge-Projekten gemeinsam für eine bessere Aufklärung der Bevölkerung ein.

- Erdbebenübung mit Schülern in einer Grundschule auf den Philippinen
Bereits im Vorfeld extremer Naturereignisse werden Maßnahmen ergriffen, um die katastrophalen Folgen dieser Ereignisse möglichst zu verhindern oder gering zu halten und die gefährdete Bevölkerung vorzubereiten. „Jeden Euro, den wir für Katastrophenvorsorge ausgeben, spart vier Euro im Katastrophenfall. Wir freuen uns deshalb besonders über die Unterstützung der Siemens Stiftung“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.
Die Kooperation von Siemens Stiftung und DRK im Rahmen der Katastrophenvorsorge startete 2010 mit einem Pilotprojekt auf den Philippinen. Bereits seit 2007 unterstützt das DRK das Philippinische Rote Kreuz bei seinem Kampf gegen die Naturgewalten. Damit die Arbeit nachhaltig wirkt, ist die Aufklärungsarbeit an Schulen besonders wichtig. Spielerisch lernen die Kinder, was Katastrophenvorsorge bedeutet und wie wichtig es für ihr Überleben ist. Es werden verschiedene Katastrophen-Szenarien geübt. So lernen schon die Jüngsten, sich im Ernstfall richtig zu verhalten und geben ihr Wissen dann an ihre Familien und im Freundeskreis weiter.
Die gemeinnützige Siemens Stiftung wurde im Herbst 2008 von der Siemens AG gegründet. Sie ist mit Projekten zur Stärkung der Zivilgesellschaft insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Europa tätig. Ziel ist es, einen langfristigen Beitrag zur Minderung von Armut und zu besserer Bildung zu leisten.
Vielen Dank!
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