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Dünne Ozonschicht: Rotes Kreuz warnt vor Frühlings-Sonnenbrand

23/11

Das Deutsche Rote Kreuz warnt vor der vermehrten Gefahr eines Frühlings-Sonnenbrandes. Die Ozonschicht, die die Erde vor den schädlichen UV-Strahlen bewahrt, ist in diesem Jahr über Europa besonders dünn. Nur Schatten, lichtdichte Kleidung und Sonnencreme bieten einen guten Schutz.

DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin sagt: "Verständlich, dass die Menschen nach den trüben Wintermonaten jetzt ins Freie strömen. Aber die Frühlingssonne hat ihre doppelte Tücke: Zum einen ist sie in diesem Jahr fast so stark wie sonst im Hochsommer. Zum anderen hat die Haut im Frühling noch nicht genug Selbstschutz gegen UV-Strahlen. Deshalb kann ein Sonnenbrand bei Hellhäutigen schon nach 30 Minuten in der prallen Sonne auftreten."

Säuglinge sollten der direkten Sonne überhaupt nicht ausgesetzt werden. Kleinkinder und Senioren sowie hellhäutige Menschen sind sehr empfindlich und müssen sich besonders schützen.

Das DRK empfiehlt, für den Osterbrunch einen Schattenplatz zu wählen. Wer über die Feiertage Ausflüge oder andere Aktivitäten im Freien plant, sollte Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, lichtdichte Kleidung und eine leichte Kopfbedeckung benutzen. Der Sonnenhut ist für kleine Kinder und ältere Menschen ein Muss, weil ihr feines oder spärliches Kopfhaar kaum vor Sonne schützt.

Diese Hinweise gelten natürlich das ganze Jahr und auch für viele Urlaubsgebiete. Je näher man dem Äquator kommt, umso intensiver ist die Sonneneinstrahlung und umso höher die Gefahr eines Sonnenbrandes.

Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung ersten Grades. Wie bei einer Entzündung reagiert der Körper mit einer starken Durchblutung der betroffenen Hautpartien, der Grund für die Rötung. Zu viel Sonne über längere Zeit kann die Entstehung von Hautkrebs begünstigen und lässt die Haut schneller altern.


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20. April 2011. Alter: 3 Jahre
 
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