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Pressematerial: Ein Jahr nach der Flut in Pakistan

Foto: Familie schwimmt mit einem Reifen auf dem Wasser.

Als der Regen im Norden Pakistans begann, ahnte niemand, welches Leid er mit sich bringen würde. Nach langer Trockenzeit und sengender Hitze ersehnt, prasselte er Ende Juli 2010 auf das Land nieder und brachte die Flüsse zum Übertreten. Von der Provinz Khyber Pakhtunkhwa wälzten sich die Wassermassen südwärts. Sie verschlangen Bäume, Straßen und ganze Dörfer bis in die Provinz Sindh.

Die traurige Bilanz: rund 2.000 Tote, 3.000 Verletzte und über 1,7 Millionen zerstörte Häuser. Mehr als 18 Millionen Menschen waren von der Katastrophe betroffen.

Für Journalisten, die über die Katastrophe und die Fluthilfe berichten möchten, haben wir ausführliche Informationen zusammen gestellt.

Die DRK-Hilfe in einer Broschüre

Nach der schlimmsten Flut seit 80 Jahren war Pakistan im Ausnahmezustand. Zusammen mit dem Pakistanischen Roten Halbmond leistete das Deutsche Rote Kreuz schnelle Hilfe. In der Broschüre „Hilfe für Pakistan – gestern, heute und morgen“ erhalten Sie einen Überblick der DRK-Maßnahmen, von den ersten Hilfsgüterverteilungen bis zum Wiederaufbau, sowie Informationen über die Spendenverwendung.

Download der Broschüre als PDF-Datei

Abbildung: Cover der Broschüre "Hilfe für Pakistan – gestern, heute und morgen"

Bildmaterial

Alle auf dieser Seite gezeigten Fotos und zusätzliches Bildmaterial finden Sie in hoher Auflösung mit ausführlichen Bildunterschriften und Angaben zu den Bildrechten in unserer Mediathek.

Wasserversorgung

Das DRK baut die lokale Wasserversorgung wieder auf, errichtet Pumpen, Brunnen, aber auch Latrinen. Ein wesentlicher Teil der Wasserprojekte ist die Seuchenvorsorge. Kinder, Frauen, Familien und ganze Gemeinden erhalten von freiwilligen Helfern Hygieneartikel und speziell auf sie zugeschnittene Schulungen.

Foto: Ein kleiner Junge wird von seinem Vater gewaschen.

Weitere Fotos zum Thema finden Sie in der Mediathek.

Gesundheitsversorgung

Foto: Helfer vom Pakistanischen Roten Halbmond behandeln einen älteren Mann.

Weitere Fotos zum Thema finden Sie in der Mediathek.

Schon vor der Flut hat das DRK in Pakistan Gesundheitsstationen betrieben. So war geschultes Personal binnen kurzer Zeit nach der Katastrophe einsatzbereit. In sechs mobilen Stationen besuchten die Helfer Dörfer wie Flüchtlingscamps und behandelten die Menschen vor Ort.

Katastrophenvorsorge

Foto: Ein Helfer vom Pakistanischen Roten Halbmond zeigt auf eine von Hand gezeichnete Karte.

Die vom DRK geschulten Katastrophenhelfer retteten Tausenden das Leben. Auch in Zukunft wird das Deutsche Rote Kreuz auf die Katastrophenvorsorge setzen, denn Pakistan ist anfällig für Fluten, Erdbeben und Zyklone. Das Wissen um die Risiken und Kapazitäten ist ein wichtiger Teil der Vorsorge: So werden die Schwachstellen und Schutzzonen eines Dorfes im Falle einer Katastrophe z.B. anhand von selbst erstellten Karten aufgezeigt.

Betroffene

Foto: Ameena Palari und ihre Familie vor ihrem Haus

„Wir wussten nicht, was wir als nächstes tun sollten, wohin wir gehen sollten“, sagt Ameena Palari. Die Flut hat die Witwe und ihre sieben Kinder aus dem Haus in Mohamad Ali Palari, einem Dorf in der Nähe der Stadt Thatta, Sindh, vertrieben. Drei Monate lang konnten sie nicht nach Hause.

 

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