Cyberwarefare, Finanzkrise, Gemeinnützigkeit: Rechtsexperten des DRK tagen in Bonn
160 Rechtsexperten des Deutschen Roten Kreuzes treffen sich in den kommenden Tagen zum Dialog in Bonn. Auf der jährlichen Tagung der Justitiare und Konventionsbeauftragen werden aktuelle juristische Themen des Roten Kreuzes besprochen.
Auf dem Programm stehen verbandsrechtliche und -politische Themen wie die Entwicklung des Gemeinnützigkeitsrechts, der Rettungsdienst im Spannungsfeld zwischen Vergaberecht und Sozialgesetzgebung sowie die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Handlungsspielräume der Wohlfahrtsverbände. Aber auch völkerrechtliche Fragen, wie Kriegsführung im digitalen Netz sowie der Einsatz von Drohnen und ferngesteuerten Waffensystemen werden erörtert.
Entwicklungen im Humanitären Völkerrecht sind besonders wichtig für die Konventionsbeauftragten. Sie verbreiten das Wissen über die Genfer Abkommen und ihre Zusatzprotokolle, die den Schutz der Opfer bewaffneter Konflikte festlegen.
DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters in seiner Eröffnungsansprache: „In einer Zeit, da kriegerische Auseinandersetzungen eher zu- als abnehmen, Bürgerkriege und Naturkatastrophen viele Regionen der Welt erschüttern, ist die Verbreitung des humanitären Völkerrechts eine zentrale Aufgabe des Roten Kreuzes.“






