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Mit der DRK-Wasserwacht durch den Sommer

Sommer, Sonne, Sicherheit - auch Badespaß und Strandvergnügen bergen so manches Risiko. Die Sommertipps der DRK-Wasserwacht geben nützliche Hinweise, wie Sie und Ihre Familie gut durch die schönste Zeit des Jahres kommen.

1. Kein Sprung ins Ungewisse

Foto: Eine junge Wasserwachthelferin des DRK verarztet die Kopfverletzung eines Badegastes.
Leichtsinnige Sprünge in unbekannte Gewässer führen oft zu schlimmen Verletzungen.

Mutsprünge von hohen Brücke oder Felsen in dunkle Gewässer haben oft schlimme Folgen. Die DRK-Wasserwacht warnt deshalb davor, in unbekannte Gewässer zu springen. Das Wasser ist möglicherweise nicht tief genug oder Felsbrocken lauern unter der Oberfläche. Jedes Jahr führt der Leichtsinn einiger Badegäste zu Todesopfern oder Querschnittslähmungen.

 

 

2. Kein Sonnenbrand am Badestrand

Mädchen am Strand mit Softeistüte
Kinder benötigen an heißen Tagen unbedingt Schutz vor der Sonne.

Besonders Kinder haben eine helle und empfindliche Haut. Die DRK-Wasserwacht rät: Kindern in der Sonne immer lange Kleidung anziehen. Notfalls reicht auch ein übergroßes T-Shirt der Eltern aus. Und besonders der Kopf und das Gesicht sollten vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, zum Beispiel mit einer Schirmmütze. Generell gilt: Kinder immer gut eincremen, bevor es an den Strand geht. Aber auch Erwachsene sollten nur in Maßen Sonnenbaden und sich viel im Schatten aufhalten.

 

3. Nackte Füße - blanke Gefahr

Eine Helferin der DRK-Wasserwacht verbindet einem jungen Mann den Fuß
Lieber Badeschuhe tragen als Verletzungen riskieren.

Gerade an Baggerseen oder unbewachten Ufern liegen oft kaputte Flaschen oder andere spitze Gegenstände herum. Immer wieder treten Badegäste in Scherben und ziehen sich schmerzhafte Schnitte in der Fußsohle zu. Daher rät die DRK-Wasserwacht, möglichst mit Badeschuhen ins Wasser zu gehen. Leichte Neoprenschuhe zum Beispiel schützen die Füße, ohne beim Schwimmen zu stören.
 

 

4. Heißer Tee gegen klappernde Zähne

Ein Helfer der DRK-Wasserwacht wärmt ein junges Mädchen nach dem Baden mit einer Decke.
Kinder sollten sich nach langem Wasseraufenthalt aufwärmen und nasse Badesachen wechseln.

Zu langer Aufenthalt im Wasser kann schnell zu einer Unterkühlung führen. Besonders Kinder vergessen beim Spielen im Wasser oft alles um sich herum und kühlen schnell aus. Darum sollte man darauf achten, dass Kinder sich zwischendurch immer wieder aufwärmen und trockene Sachen anziehen, rät die DRK-Wasserwacht. Aber auch Erwachsene sollten nach dem Schwimmen die nassen Badesachen wechseln.

 

5. Insektenstich - so schützt man sich

Mädchen am Strand mit Softeistüte
Aufgepasst beim Naschen: Süßigkeiten locken Bienen und Wespen an.

Beim Essen von süßen Sachen ist im Sommer besondere Vorsicht geboten: Schnell wird aus Versehen eine Biene oder Wespe verschluckt, die dann im Rachenraum zusticht. Wenn der Stich anschwillt, kann es zu einer Verengung der Luftröhre und damit zu Atemnot kommen. Auf jeden Fall sollte sofort der Notarzt informiert werden. Und dann muss man den Hals zum Beispiel mit einem nassen Handtuch kühlen, um die Schwellung zu lindern. Grundsätzlich sollte man sehr aufmerksam sein, bevor man einen Löffel Joghurt, ein Stück Melone oder Eis in den Mund steckt. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeobachtet essen lassen.

 

6. Abkühlen, aber langsam

Immer schön langsam: Vor dem Badevergnügen gemächlich abkühlen, damit sich der Körper an den Temperaturwechsel gewöhnt.

Die DRK-Wasserwacht rät großen und kleinen Badefreunden, sich vor dem Sprung ins Wasser abzukühlen. Der Körper muss sich an den Temperaturwechsel gewöhnen können, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird. Auch sollte man nicht in einem Baggersee ohne Ausrüstung abtauchen. Ab einer bestimmten Tiefe hat das Wasser dort auch im Sommer nur eine Temperatur von vier Grad, die so genannte Sprungschicht. Der plötzliche Temperaturwechsel kann bis zum Kreislaufstillstand führen.

©Fotos: DRK/ Udo Reinhardt

 

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