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Raus! Bergwachttipps des DRK

Für alle großen und kleinen Wanderer, die es nicht nur in den Ferien nach draußen zieht, hat die DRK-Bergwacht nützliche Tipps zusammengestellt. 

1. Das goldene Zwiebelprinzip

Fotocollage: Vor einem Gebirgshintergrund ist ein abgewandeltes Ortsschild zu sehen, auf dem eine rote Zwiebel abgebildet ist
Für jedes Weter eine Lage: Nach dem Zwiebelprinzip kleiden

In den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern, deshalb sollte man sich nach dem so genannten „Zwiebelsystem“ kleiden: Wanderhosen, die man mit einem Zipper zur Shorts umwandeln kann und leichte Fleece-Pullis sind nützliche Begleiter. Eine Regenjacke gehört ohnehin zur Standard-Ausrüstung für jede Wanderung.

2. Auf dem falschen Schuh erwischt

Fotocollage: Vor einem Gebirgshintergrund ist ein abgewandeltes Ortsschild zu sehen, auf dem ein Paar Wanderstiefel abgebildet ist.
Sicher über die Berge: Nur festes Schuhwerk schützt vor Verletzungen

Gutes Schuhwerk schützt vor Verletzungen. Für Wanderungen sollte man auf jeden Fall feste Schuhe anziehen, je nach Gelände Trekkingschuhe oder Wanderschuhe, die bis über die Knöchel reichen. Das schützt die Gelenke vor dem Umknicken. Badeschlappen gehören definitiv an den Strand.

3. Viel trinken auf dem Weg nach oben

Fotocollage: Vor einem Gebirgshintergrund steht ein abgewandeltes Ortsschild, auf dem eine Trinkflasche abgebildet ist.
Wer viel und lange unterwegs ist, braucht viel Flüssigkeit

Bei Wanderungen sollte man darauf achten, genügend Wasser (mindestens ein Liter pro Person) dabei zu haben und regelmäßig zu trinken. Anstrengung, dünne Luft, Sonne und Wind führen schnell zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Besonders Kinder sollten nicht erst trinken, wenn sie Durst haben, rät die DRK-Bergwacht. Besser ist es, zwischendurch kleine Schlucke zu trinken.

4. Dünne Luft gleich großer Hunger

Fotocollage: Vor einem Gebirgshintergrund steht ein abgewandeltes Ortsschild, auf dem ein Bündel Obst abgebildet ist
Ausreichend Proviant einpacken - wer weiß, wo die nächste Hütte steht?

Durch die Anstrengung beim Wandern und die Höhenluft werden viele Kalorien verbraucht. Daher sollte man unbedingt etwas zu Essen in den Rucksack packen, denn der Weg zur nächsten Hütte ist manchmal weiter als gedacht. Kohlehydratreiche Snacks wie Müsliriegel, Obst oder Brot halten kleine und große Wanderer bei Laune.

5. Hohe Berge, starke Sonne

Fotocollage: Vor einem Gebirgshintergrund steht ein abgewandeltes Ortsschild, auf dem drei Sonnenschirme abgebildet sind.
In den Bergen ist die Sonne oft stärker als erwartet

Je dünner die Luft, desto aggressiver sind die Sonnenstrahlen und empfindliche Kinderhaut verbrennt besonders schnell. Die DRK-Bergwacht rät, Kinder auch bei bewölktem Himmel gut mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 20) einzucremen. Eine Kopfbedeckung schützt kleine und große Wanderer vor Sonnenstich.

6. Mehr als nur ein Trostpflaster

Fotocollage: Vor einem Gebirgshintergrund steht ein abgewandeltes Ortsschild, auf dem ein Kinderpflaster abgebildet ist.
Vor dem ersten Schritt das Erste-Hilfe-Set einpacken

Wanderer sollten immer ein kleines Erste-Hilfe-Set mit sterilem Pflaster, Wundverband, Rettungsdecke, und Kühlgel einstecken. Damit lassen sich kleinere Blessuren und Prellungen schnell selbst versorgen. Und bei Kindern wirkt ein kleines Pflaster auch gleich tröstend.

7. Gut geplant ist halb erklommen

Fotocollage: Vor einem Gebirgshintergrund steht ein abgewandeltes Ortsschild, auf dem ein Wetterhahn abgebildet ist.
Wissen wo's lang geht: Wanderkarten sind nach wie vor nützliche Begleiter

Wanderer sollten immer eine aktuelle Karte dabei haben, um sich in unbekanntem Gelände besser orientieren zu können. Und die Wanderrouten sollten an der Leistung und Fitness des schwächsten Mitglieds der Gruppe ausgerichtet werden, rät die DRK-Bergwacht. Die Karten bekommt man bei der Touristeninformation oder im örtlichen Buchhandel.

©Fotos: DRK

 

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